Archiv für September 2011

Safe echt safe!

28. September 2011

Na das ist doch mal ein gutes Versteck! Welcher Dieb kommt schon auf die Idee, hinter einer Steckdose Ausschau zu halten?

Dieser Minisafe ist, als Steckdose kaschiert, in die Wand eingelassen. Zum Öffnen braucht es keinen Geheimcode, lediglich einen Schraubenzieher. Allerdings haben wir Europäer das Problem, dass die Steckdosen nicht gleich aussehen, wahrscheinlich würde das einen Dieb mit viel Zeit zum Grübeln animieren.

Trotzdem ist die Idee einfach und doch raffiniert. Sicherer ist nur, gar keine Wertgegenstände zu Hause aufzubewahren!

Kinderarbeit…erlaubt!

25. September 2011

Man kann nie früh genug mit der Arbeit beginnen, und mit diesem Gabelstapler bringt Ihr Kinder Ordnung in die Bude! Oder vielleicht eher ins Lager des Familienbetriebes, falls das denn vorhanden ist. Ob bei diesem Geschenk eher der Spieltrieb des Vaters zum Vorschein kommt, oder der des Sohnes, ist hier die Frage… oft kauft man ja Sachen, die einem selbst als Kind gefallen hätten. Naja, dieser Gabelstapler ist voll funktionstüchtig und um ihn voranzutreiben, muss der kleine Besitzer ordentlich in die Pedale treten. Und die Eltern übrigens in die Tasche greifen: bei Hammacher Schlemmer kostet er stattliche 319,95$!

Piratenschiff im Schlafzimmer

24. September 2011

Da fragt man sich wirklich, ob man wach ist oder träumt, und man möchte auch gar nicht wissen, wieviel das alles gekostet hat, oder vielleicht doch? Aber für “Piraten der Karibik”- und Schifffahrtfans der absolute Hammer! In der Koje schlafen, und überhaupt das ganze Haus thematisch in ein Schiff verwandeln. Wie man so schön sagt: wenn der Berg nicht zum Propheten kommt, muss der Prophet zum Berg. Denn dieses Schiff ist absolut für Seekranke geeignet, und kann auch weit weg von jeglicher Küste errichtet werden!

Der glückliche Besitzer, ein sechs Jahre alter Junge aus Minnesota, wurde von Designer Steve Kuhl mit diesem abenteuerlichen Indoor-Spielplatz beglückt. Steuer, Mast, eine Brücke, um auf das Schiff zu gelangen, eine im begehbaren Kleiderschrank versteckte Wendelrutsche, um schneller beim Abendessen da zu sein… zum Hinaufklettern gibt es übrigens ein Tau, das auch durch die Kleiderschränke hindurchgeht! Da kann man nur Glückwunsch zu diesem tollen Geschenk sagen, denn es hat Mom und Daddy bestimmt ein ganzes Vermögen gekostet, das Haus umzubauen, und wir wollen hoffen, dass es dem Besitzer bis zur Pubertät und darüber hinaus noch gefällt. Wow!

[via mymodernmet.com]

Zusammenfaltbare Badewanne

21. September 2011

Hmmm, Badewanne aus Gummi? Sehr gewöhnungsbedürftig. Aber platzsparend? Das ist gut. Würde auch in eine 20 Quadratmeter grosse Studentenwohnung passen. Muss nur noch das Wasser irgendwie hineinkommen, wenn keine Wasserleitung in der Nähe ist.

Und da etwa 50% der Weltbevölkerung in Städten wohnen, und das nicht immer in 90 Quadratmeterwohnungen, ist Designerin Sylwia Ulicka Rivera vielleicht mit Bathboard auf eine Marktlücke gestossen. Bathboard besteht aus flexiblem Gummi, dehnt sich durch das eigene Wassergewicht aus, hat einen eingebauten Abfluss (naja, böse Zungen könnten es auch Drenage nennen) und zusammengefaltet steht die Badewanne gerade 12 cm von der Wand ab, so wie ein Wasserhahn ungefähr. Und wiegt leer auch gerade mal 3 kg.

Also, wer in seiner Miniwohnung oder Loft oder Appartement nicht auf eine Badewanne verzichten möchte, kann Bathboard überall anbringen. Wasser kann auch mit Eimern wie anno dazumal eingefüllt werden, und das Leeren kann ähnlich verlaufen. Eine prima Idee! Eine kleine Abwandlung für den Sommer: sich selbst auf dem Balkon abkühlen oder die Kinder darin planschen lassen!

Kultur aus Kautschuk

21. September 2011

Da muss selbst das Michelinmännchen zweimal hinschauen, denn diese skurrilen Skulpturen sind nichts anderes als recyclete Autoreifen. Der Schaffer dieser Kunstwerke, manchmal Hybriden aus Tier und Mensch, Yong Ho Ji, benutzt die Autoreifen in seinen Skulpturen absichtlich, als verantwortungs- und recyclingbewusster Erdenbürger. Die Skulpturen wurden in den Gana Art Ausstellungen von New York und Seoul ausgestellt. Manche sind ganz schön erschreckend, oder?

Für hartgesottene Halloweenfans

18. September 2011

Riesiger als diese zweistöckige, aufblasbare Katze geht’s nun wirklich nicht! Erinnert ein bisschen an übertriebene Weihnachtsdekoration, auch an die Grinsekatze aus Alice im Wunderland. Welches Kind wird an solch einer riesigen Katze kommentarlos vorbeigehen?! Spass ist angesagt!

Wenn es also am 31. Oktober an Ihrer Haustür schellt und Sie “Süsses oder Saures” hören, lassen Sie die Kinder lieber durch den Garten ins Haus hinein. Wenn Sie schon Bonbons loswerden, dann wenigstens mit einem Riesenschrei!

Ansonsten ein prima Spielzeug für Kinder, Kindeskinder, Neffen, Nichten und Nachbarskinder. Denn nicht allerorts ist Halloween in das Brauchtum aufgenommen worden. Miaaaauuuuu!!!!!

Schnell mal mit dem Laptop kochen

16. September 2011

Einige Sachen können einfach nicht gut miteinander, denkt der Otto Normalverbraucher. So zum Beispiel Laptops und Fettspritzer. Electrolux denkt da aber anders, und hat Designer Dragan Trenchevski eine Kombination aus Induktionsherd, Laptop und Schneidebrett designen lassen. Das ganze nennt sich Electrolux Mobile Kitchen Concept, und dient dazu, einfach Rezepte beim Kochen vor Augen zu haben. Wie geht den jetzt nochmal “in Stifte schneiden”? Ach so! Da muss der Nachwuchskoch oder die Nachwuchsköchin nur aufpassen, dass er/sie sich beim Schneiden & gleichzeitig Nachgucken nicht in die Finger schneidet. Allerdings bleiben uns doch noch kleine Zweifel über die Kompatibilität von Elektrogeräten und Fettspritzern, aber ein Cerankochfeld ist ja schliesslich auch empfindlich und lässt sich säubern, warum sollte das also bei einem Bildschirm nicht der Fall sein? Von daher: ab heute kann überall gekocht werden, denn das Ding ist absolut transportabel!

Recycling für die Katz

15. September 2011

Nicht nur Menschen mögen Vintage, anscheinend auch Katzen. AtomicAttic bietet bei Etsy echte Vintage-Betten für Katzen oder andere kleine Haustiere an. Sieht schick aus, denken nicht nur die Katzen. Ob Koffer oder alter Fernseher, anscheinend fühlt sich Frau Katze pudelwohl.

[via beautifullife.info]

In die Berge und an die See

14. September 2011

Wenn vor dem alljährlichem Sommerurlaub wieder gestritten wird, ob man ans Wasser oder in die Berge möchte, kann man mit dieser Camping-Behausung Kompromisse schliessen. Denn Sealander von Designer Daniel Straub funktioniert zu Wasser, zu Lande und NICHT in der Luft, gottseidank. Also ein Amphibium, so wird es auch auf der Webseite angepriesen. So können Sie also mit der Familie unterwegs sein, und IN einem idyllischen Bergsee Kaffee trinken. Die Kinder finden es bestimmt toll. Das Ding schwimmt übrigens nicht ziellos im Wasser herum, nein, es hat einen eingebauten Motor und kann ohne Führerschein in Binnengewässern gefahren werden. Schön, oder? Erst mit dem Landcruiser ans Wasser, dann mit dem Sealander ins Wasser. Übrigens ist der Sealander ab 2012 in Serie erhältlich.

[via ohgizmo.com]

Besinnung in gewagter Höhe

11. September 2011

Dieses japanische Teehaus auf Stelzen, Takasugi-an, welches sich in der japanischen Nagano Präfäktur befindet, wurde von Architekt Terunobu Fujimori kreiert und hat nur Platz für zwei Tatamimatten. Denn wussten Sie, dass japanische Räume nach Tatamimatten bemessen werden, und Tatami so in Japan als Flächenmass dient? Ganz auf die Region ankommend, ist ein Tatami auf 85 cm x 170 cm festgelegt. So ist zum Beispiel ein traditionnelles Teezimmer, in dem Gäste zur Teezeremonie empfangen werden, 4,5 Tatami gross, ein Standardzimmer 6 Tatami gross.

Um auf den Punkt zu kommen: ein 2 Tatami grosses Teehaus in der Luft ist ganz schön einengend,  auch wenn die Aussicht noch so beeindruckend ist. Ausserdem muss man erstmal in das Häuschen gelangen: da ist Klettern angesagt, schliesslich steht es auf zwei Kastanienbaumstämmen, welche immerhin 6 Meter hoch sind.

Fujimori dient das Teehaus zur Introversion, übersetzt bedeutet Takasugi-an in etwa “Überaus hohe Einsiedlung”, und dieser Name ist sicherlich treffend. Es handelt sich hier eher um ein Baumhaus als um ein Teehaus, oder vielleicht um ein Baumteehaus. Da es der Einsiedelei und Introversion dient, ist hier nur Platz für eine Person: zwei Tatamimatten reichen da völlig aus. Wir wollen hoffen, dass Professor Fujimori in der Höhe der Baumwipfel die Ruhe findet, die er sich bei Errichtung dieser überaus bemerkenswerten Konstruktion erhoffte.

Elastisch, praktisch, gut

10. September 2011

Mit dieser iPhone Hülle können Sie kleine Dinge, die normalerweise durch diverse Taschen fliegen würden, ordnen und befestigen. Wer kennt das nicht, die iPhone-Hörer, oder das USB-Kabel, die Kreditkarte, Führerschein, Personalausweis, Geld… hier hat alles seinen Platz, mit den fünf Elastikbändern hat Designer Yoori Koo viel Pragmatismus bewiesen und für seine Kreation Elasty den koreanischen Belkin Designpreis gewonnen.

Angewärmter Schlafanzug

9. September 2011

Soooooo… kaum hat der Sommer gar nicht angefangen, steht auch schon der Herbst vor der Tür. Naja, nicht nur vor der Tür, nein, er fällt mit der Tür ins Haus, warum sonst sollten sämtliche Mietshäuser schon mit funktionstüchtiger Heizung im September dastehen? Man braucht was zum Aufwärmen, einen kuscheligeren Ort als das Bett gibt es natürlich bei kaltem Wetter nicht, aber was nimmt man mit ins Bett? Dazu bietet uns Hammacher die Pajama Warming Pouch, einfach Pyjama in die Heiztasche legen und nach zehn Minuten anziehen, schön warm und frisst nur 50 W Strom. Kann es etwas Schöneres geben? Nur noch frischgewaschene Bettwäsche dazu! Ab ins Bett!

Wie man künstlerisch aufräumt

8. September 2011

Laut Ursus Wehrli ist es nicht nur eine Kunst, aufzuräumen, nein, man kann auch Kunst aufräumen,  also mal so richtig Ordnung schaffen. So recyclet der Schweizer zum Beispiel auf seiner Webseite Andy Warhols Campbell Dose, macht sie einfach mal platt. Kunst oder Kunstbanause?! Das muss jeder mit sich selbst ausmachen. Erinnert ein bisschen an Muttis und Omas, die Ordnung im Zimmer schaffen, während man in der Schule ist, wer hat das nicht erlebt?

Ein Beispiel zu einer Liveperformance können Sie in den Bildern unten sehen: wie bringt man ein Schwimmbad mit sommerlichem Getolle in Reih und Glied? Handtücher, Liegen, Sonnenschirme und Badegäste werden nach Sorte, Grösse und Farbe sortiert. Ähnlich geht er mit einer Buchstabensuppe vor. Für einen Messi absolut nicht nachzuvollziehen!

[via woohome.com]

Mit dem Schnurrbart schnurrt das Auto

6. September 2011

Es gibt viel Zubehör für’s Auto. Wer es nicht bei Wunderbaum und Glückswürfeln belassen möchte, kann ja mal ganz ausgefallen einen Schnurrbart an die Schnauze des Autos binden. Bitte abnehmen, bevor Sie durch die Waschstrasse fahren! Denn der CarStache (eng. car=Auto, mustache=Schnurrbart) verspricht zwar, aus synthetischen Materialien und daher wind- und wetterfest zu sein, aber man muss es ja nicht drauf ankommen lassen. Wie Sie sehen, sind Bärte wieder Mode, Viggo Mortensen, Brad Pitt und Johnny Depp sind ja auch einfach zu sexy mit Gesichtsbehaarung. Da haben wir doch noch einen vergessen?! Ah, George Clooney. Und falls Sie trotz Bart doch nicht flirten, wird es zumindest Ihr Auto tun.

Maus und Scanner von LG

4. September 2011

Das ist doch mal wirklich nützlich! Ersparen Sie sich Platz auf dem Schreibtisch mit der LG LSM-100 Maus, die ausser Pfeile über Ihren Bildschirm zu bewegen und Buttons anzuklicken auch mal eben Dokumente bis DIN A3 einscannen kann.

Und das Tollste dabei ist: die Dokumente können in etlichen Formaten abgespeichert, zugeschnitten und in MS Word und Excel bearbeitet werden. Überhaupt muss man sich die Ausmasse eines solchen Geräts mal vor Augen halten: für Schüler, Studenten und Co. ist nerviges Ausleihen kiloschwerer Literatur mit dieser schlauen Maus nicht mehr nötig, denn wichtige Textstellen können einfach in der Bibliothek eingescannt, auf dem Laptop abgespeichert und später verarbeitet werden. Selbst das Abtippen ist überflüssig geworden! Ungemein praktisch. Die eingescannten Dokumente können sogar direkt auf einem Smartphone abgespeichert werden. Special Features: interessante Sachen können sofort getwittert oder bei Facebook veröffentlicht werden. Wahrscheinlich wird’s später noch Probleme mit dem Copyright geben. Aber wir haben Ihnen schon mal Tipps zur Benutzung gegeben, und übrigens: ein Scanner misst durchnittlich 35 cm x 45 cm.  Schaffen Sie sich doch einfach etwas mehr Platz auf dem Schreibtisch!


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