Technologie und Innovation sinnvoll einsetzen – nicht immer das eigentliche Ziel. Viele unserer technologischen Errungenschaften stammen aus der Militärforschung, so Infarrot, Ultraschall, Radare und Nuklearenergie.
Sonnenlicht wurde schon in der Antike benutzt – aber zum effektiven Einsatz und der effektiven Entwicklung der Solarenergie kam es erst durch die Ölkrise in den 70ern. Rohstoffe wurden knapp (und sind es immer noch!), man musste eine Alternative entwickeln.
LuminAID setzt auf den Einsatz des Sonnenlichts in Katastrophengebieten und Gebieten, an denen es keinen Strom gibt. Das Solarlicht besteht aus einer aufblasbaren Tüte mit Photovoltaikzellen, und wurde für Erdbebenopfer als Alternative zu Öllampen entwickelt.
LuminAID lädt sich in nur fünf Stunden Sonnenlicht vollständig auf, und leuchtet vier bis sechs Stunden. Die LED-Lampe verbreitet helles Licht, die Plastiktüte ist wasserdicht und schwimmt sogar.
LuminAID wurde in einem zur Columbia Graduate School of Architecture, Planning & Preservation (New York) gehörigen Designbüro entwickelt, und hat den ersten Preis des Columbia Venture Competition gewonnen.
Das aufblasbare Solarlicht lässt sich auch mit Firmenlogos herstellen, ist leicht zu transportieren, wiegt nicht viel, und ist einfach ungemein praktisch, auch für anderen Gebrauch, zum Beispiel für’s Campen.
Toll daran ist, dass es nicht für kommerzielle Zwecke designt wurde, sondern zur Hilfe in Katastrophengebieten.



