Archiv für Februar 2012

Dieses Licht hilft

17. Februar 2012

Technologie und Innovation sinnvoll einsetzen – nicht immer das eigentliche Ziel. Viele unserer technologischen Errungenschaften stammen aus der Militärforschung, so Infarrot, Ultraschall, Radare und Nuklearenergie.

Sonnenlicht wurde schon in der Antike benutzt – aber zum effektiven Einsatz und der effektiven Entwicklung der Solarenergie kam es erst durch die Ölkrise in den 70ern. Rohstoffe wurden knapp (und sind es immer noch!), man musste eine Alternative entwickeln.

LuminAID setzt auf den Einsatz des Sonnenlichts in Katastrophengebieten und Gebieten, an denen es keinen Strom gibt. Das Solarlicht besteht aus einer aufblasbaren Tüte mit Photovoltaikzellen, und wurde für Erdbebenopfer als Alternative zu Öllampen entwickelt.

LuminAID lädt sich in nur fünf Stunden Sonnenlicht vollständig auf, und leuchtet vier bis sechs Stunden. Die LED-Lampe verbreitet helles Licht, die Plastiktüte ist wasserdicht und schwimmt sogar.

LuminAID wurde in einem zur Columbia Graduate School of Architecture, Planning & Preservation (New York) gehörigen Designbüro entwickelt, und hat den ersten Preis des Columbia Venture Competition gewonnen.

Das aufblasbare Solarlicht lässt sich auch mit Firmenlogos herstellen, ist leicht zu transportieren, wiegt nicht viel, und ist einfach ungemein praktisch, auch für anderen Gebrauch, zum Beispiel für’s Campen.

Toll daran ist, dass es nicht für kommerzielle Zwecke designt wurde, sondern zur Hilfe in Katastrophengebieten.

Brille mit Weitsicht

14. Februar 2012

…oder besser gesagt, mehr Sicht. Höhö…  stellen Sie sich vor, Sie sitzen in einem stinklangweiligen Meeting, oder bei Tante Dorothee beim Kaffee mit sämtlicher Verwandschaft, oder im Café mit der neuen Flamme, die nur dummes Zeug redet… warum Zeit verschwenden?

Mit dieser AR-Brille, kurz für Augmented Reality, können Sie E-Mails checken, bei Twitter nachlesen, was es Neues im britischen Königshaus gibt, oder einfach mal im Internet surfen, und das Tolle daran: keiner bemerkt’s.

Klar muss man ab und an mal mit der Brille erscheinen, damit die Leute sich nicht fragen, warum Sie plötzlich eine futuristische Brille tragen. Per Handy können Sie die Inhalte Ihrer Wahl auf der Brille abrufen, und es gibt auch schon einen iPhone-Adapter!

via gizmodo.de

Na na, jetzt wird’s anrüchig

13. Februar 2012

Was soll man von diesem Wecker halten? Laut Fabrikant Gallus et Mulier Ltd. handelt es sich bei dem Little Rooster um den leisesten Wecker der Welt – das kommt wahrscheinlich ganz auf die Betroffene an, denn dieser Wecker ist nur für Frauen gedacht, und weckt durch Vibration in der Liebeshöhle.

Da ist die Frage – will man das wirklich? Und vor allem – ist es bequem, das Teil die ganze Nacht in sich zu tragen? Da ist der Orgasmus, falls er denn zustande kommt, doch keine Überraschung mehr. Vielleicht eher ein Geschenk für den Valentinstag, um das Liebesleben anzuspornen, bzw. die Libido der Verehrtesten. Ansonsten sind für den Spass zu zweit wohl eher Vibratoren mit Fernbedienung geeignet. Zudem kostet der Wecker £69, ist also kein billiger Spass.

Trotzdem ist die Webseite witzig gestaltet, mit der nackten Maja, die mit ihrem koketten Lächeln einen Little Rooster trägt. Übrigens nicht nur in weiss erhältlich, sondern auch in pink. Gefällt mir persönlich besser. Viel Spass beim Ausprobieren!


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